April 2008. Mitglieder des Vereins Schulen für Gambia packten gestern kräftig an. Ein weiterer Containertransport voller Hilfsgüter geht auf die lange Reise nach Gambia in Afrika. Am Montagmorgen war nun die Verladung auf einen großen Container-Lastkraftwagen.

Am Montagmorgen stand alles zur Verladung bereit, die Mitglieder des Vereins „Schulen für Gambia“ waren stolz, dass für den Transport wieder viele gebrauchte Sachen zusammengekommen waren. Diese stapelten sich im alten Feuerwehrhaus bis an die Decke.

Darunter war eine Menge Bettwäsche, Kinderkleidung, Schulmaterialien und Spielsachen. Ebenso wurden gebrauchte Schulmöbel mit Tischen und Stühlen, Fahrräder, fußbetriebene Nähmaschinen und sogar ein gebrauchtes Harmonium mittels Gabelstapler in den Lastwagen gehievt.

Wie das Mitglied im Vorstand, Elisabeth Hahn, betonte, stammen viele Spenden von Privatpersonen, aber auch die Schule in Burladingen und die Kinderartikelbörse in Weilstetten unterstützen diesen Hilfstransport.

Bevor ein solcher Container die Reise antritt, sind viele Formalitäten zu klären. Die verschiedenen Artikel müssen vorher sortiert, verpackt, nummeriert, registriert und für die Zollpapiere deklariert werden.

Deshalb war allerhand Vorarbeit durch die Mitglieder notwendig. Zahlreiche Helfer waren nun zur Stelle, um den Hilfstransport zu verladen, denn innerhalb von vier Stunden musste alles gut gestapelt im Container untergebracht sein.

Mit dem Lastwagen geht der Container nach Rotterdam. Dort wird er aufs Schiff verladen. Bis er in der Hafenstadt Banjul in Gambia ankommt, dauert es etwa 14 Tage. Bis dahin werden auf eigene Kosten wieder Mitglieder des Vereins „Schulen für Gambia“ nach Gambia fliegen, um die Hilfsgüter in Empfang zu nehmen, den Weitertransport zu regeln und die Verteilung selbst vorzunehmen.

 

08.04.2008