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Februar 2020. Mit den Patenschaftsgeldern für 120 gambische Kinder im Gepäck besuchen die Mitglieder Hubert und Marina Heck, Susanne Graner, Lisa Hahn und Susanne Bitzer unsere Schulen in Gambia. Neben der Auszahlung der Patenschaften macht sich die Delegation vor Ort ein Bild, ob die beim vergangenen Besuch geforderten Aufträge zur Zufriedenheit ausgeführt wurden.

Als erstes steht ein Besuch der Schule in Kinteh Kunda auf dem Programm. Die Fährüberfahrt ist gewohnt hektisch und abenteuerlich. Am späten Vormittag kommt die deutsche Delegation bei 40 Grad im Schatten an der Schule an. Doch angesichts der enormen Fortschritte seit dem letzten Besuch ist die Hitze bald vergessen: Der Schulgarten ist in einem sehr guten Zustand. Die Köchinnen sind überaus glücklich über die Renovierung der Küche. Das Dach ist komplett neu, Herd und Abzug funktionieren und es sind genügend Ablagen und Spühlmöglichkeiten vorhanden. In den Klassenräumen wurden die Tafeln wie beauftragt wieder fest an die Wände montiert, was vor allem die Lehrer sichtlich freut. Auch die Toiletten wurden wie beauftragt repariert, inklusive eines Abzugs für die Toilettenräume gegen den ehemals strengen Geruch.

Nach der Auszahlung der Patenschaften und der Übergabe kleiner Geschenke an Lehrer und Schulleiter ermitteln die Vereinmitglieder den bestehenden Bedarf an weiteren Hilfsmaßnahmen. Direkt vor Ort wird die Reparatur eines weiteren Dachs beauftragt. Außerdem wird die Versorgung der Schule mit Reissäcken für das restliche Schuljahr organisiert.

Am nächsten Tag geht es weiter nach Fonkoi Konda. Nach einer kleinen Panne mit dem schon etwas in die Jahre gekommenen Auto erreichen unsere Mitglieder die Schule gerade noch vor der Mittagszeit. Der Empfang ist überaus freundlich und herzlich. Die Hilfsmaßnahmen aus Deutschland werden mit großer Dankbarkeit angenommen. Schnell wächst der Eindruck, dass die Menschen hier die Hilfe wirklich honorieren und schätzen. Entsprechend euphorisch fällt auch die Auszahlung der Panteschaften aus. Auch in Fonkoi Kunda zeigt sich ein sehr positives Bild der zuvor in Aufgrag gegebenen Projekte:  Die Wasserpumpe im Garten wurde repariert, die Wasserleitung zu den Toilettenräumen gelegt und neue Toilettentüren eingebaut. Tische und Stühle wurden von einem örtlichen Handwerker mit Metallböden repariert, sodass die Termiten die Holzböden nicht mehr zerfressen können.

Angesichts der fortbestehenden Defizite der Schulanlage beauftragt die deutsche Delegation die Installation eines zweiten Hochbehälters mit Solarmodulen für die vorhandene Pumpe, um den Schulgarten zu versorgen. Eine automatische Abschlatfunktion der Pumpe soll den Verschleiß der Pumpe verringern. Um die Schule vollständig mit einer Mauer zu umgeben, haben sich die Eltern der Schüler und die Mitglieder des Schulrats bereit erklärt, das Fundament selbst zu graben. Nach Abschluss dieser Arbeit sollen Handwerker die Mauer fertigstellen. Uniformen für neue Schulkinder und Reinigungsfrauen werden noch vor Ort bestellt und wie auch schon in Kinteh Kunda wird die Versorgung der Schule mit Reis organisiert.