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Die Freude war groß. Mit einer Patenschaft kann ein Kind für ein Jahr die Schule besuchen.Wer eine Patenschaft übernimmt, erhält einen Dankesbrief und ein Foto seines Patenkindes. „Bildung ist für die Dorfbewohner in Gambia von größter Wichtigkeit, hier zu helfen bedeutet Hilfe zur Selbsthilfe“, betonen die Verantwortlichen des Vereins.

Die Reise fand allerdings unter erschwerten Bedingungen statt: Wegen des Regierungswechsels in Gambia drohten bewaffnete Konflikte. Drei Vereinsmitglieder hatten deshalb ihre Teilnahme an der Reise kurzfristig abgesagt. Die sechsköpfige Helfergruppe, die das Wagnis einging, berichtete nach der Rückkehr über „sehr unruhige Tage in Gambia“. Viele Menschen seien auf der Flucht, überall ausländische Soldaten zu sehen gewesen. Trotz logistischer Schwierigkeiten sei es gelungen, den Container des Vereins aus dem Hafen nach Farafenni zu bringen. Eine bisher genutzte Lagerstätte für die Vereinscontainer nahe Kinthe Kunda stehe nicht mehr zur Verfügung. Ungeklärt sei, ob sich dort noch Hilfsgüter befinden, und was mit den vereinseigenen Container geschehen soll. Dies müsse bei der nächsten Reise mit den zuständigen Behörden geklärt werden.

Von dem aktuellen Hilfsgütertransport gingen die Möbel und Kleidungsstücke an eine Schule, die von Vereinsmitglied Musa Sanyang betreut wird. Einen Küchenbau haben die Verantwortlichen des Vereins in Auftrag gegeben. Die gespendeten medizinischen Geräte und Hilfsmittel seien von Krankenhausmitarbeitern abgeholt worden. Weil das Transportfahrzeug des Vereins defekt war, musste für die weitere Auslieferung der Güter ein anderes Fahrzeug genutzt werden.

Schon im Herbst könnte der nächste Hilfscontainer nach Gambia geschickt werden.

 

Impressionen der Reise: Gambia-Reise 2017